Sonntag, 20. März 2011

Die Südküste

Wir fahren vom Milford Sound aus über Invercagill, die größte Stadt im Süden wo wir unsere Lebensmittelvorräte nochmals auffüllen, weiter Richtung Bluff, die südlichste Stadt Neuseelands. Hier gibt es nicht viel zu sehen außer dem schönen Sonnenaufgang am Morgen. Für die Südküste haben wir 5 Tage Zeit weil wir mit einem Freund in Christchurch verabredet sind.

Der südlichste Punkt Neuseelands


Ein Neuseeländischer Friedhof

Unser nächstes Ziel ist der Waipapa Point wo der neuseeländische Seelöwe beheimatet ist. Wir sehen die Seelöwen live, man kommt sehr nah ran, bleibt aber auf Distanz um die Tiere nicht zu stören und sich selbst zu schützen. Auf einem schönen Strandspaziergang Richtung Leuchtturm, finden wir die begehrten Paua Muscheln die perlmutfarben schimmern.




Die Paua Muscheln


Jannis mit seiner Beute

Luis sammelt auch fleißig mit



 

Weiter geht es zu den versteinerten Wäldern in der Curio Bay (Patrified Forest).  Die Siliziumascheflut eines Vulkans hat hier vor Millionen Jahren einen Wald „eingefroren“ der jetzt durch die Wellen des Meeres freigespült wurde. Ein faszinierendes Naturphänomen, bei dem wir sogar Pinguine beobachten können. 

Es geht weiter

Kühe und Schafe gehören in Neuseeland auf eine Wiese

Mittagspause


Man sieht hunderte von versteinerten Baumstümpfen

Von oben sieht man auch die ehemals umgekippten Baumstämme


Noch ein Highlight an der Südküste sind die Cathedral Caves, zwei riesige, miteinander verbundene Höhlen die vom Meerwasser ausgespült wurden. Diese sind nur bei Ebbe zu besichtigen, die wir zufällig genau erwischen.  Bei leichtem Regen machen wir den 30 min Weg zuerst durch den Wald dann am Strand vorbei, gehen durch die eine Höhle rein und durch die andere wieder raus. 


Der Höhleneingang

Durch die eine Höhle rein

Drinnen ist es stockduster

Und durch die Andere wieder raus


Na wer beobachtet uns denn da schon wieder

Auf dem Weg zum Nugget Point im Westen der Südküste besichtigen wir die Purakaunui Wasserfälle. Erst spät Abends kommen wir am Nugget Point an, finden keinen geeigneten Schlafplatz, wollen in einer Parkbucht direkt neben der Straße übernachten und werden dann von Cyril, einem älteren Mann in sein Ferienhaus eingeladen, haben einen tollen Abend vor dem Kamin und schlafen davor auf unserer Matratze ein.
Am nächsten Morgen gehen wir zum Leuchtturm, genießen die tolle zerklüftete Felsenlandschaft. Hier treffen wir Tom und Clara gebürtige Kanadier aus London, jetzt zum dritten Mal in Neuseeland, angefangen auf der Nordinsel. Also Adressen austauschen für ein viertes Wiedersehen in London oder Köln. 



Eine wirklich tolle Begegnung mit einem sehr netten Menschen


Die Küste vom Nugget Point

Tom and Clara from London

Adressenaustausch

Fish & Chips auf der Durchreise


Wir betrachten noch die MoerakiBoulders, Kreisrunde meterhohe Steinkugeln, die am Strand liegen und von den Wellen umspült werden. 


Nicos Boulder-Pirouette






Abschließend an der Südküste fahren wir nach Dunedin, eine größere Stadt mit 115000 Einwohnern, die trotz der jungen Geschichte von Neuseeland mal ältere Gebäude zu bieten hat. Wir fahren die steilste Straße der Welt hoch und übernachten in einer Seitenstraße in der City. 

Bahnhof Dunedin


Wir besuchen die Kirche



Die steilste Straße der Welt meistert der Bus sehr gut, nur die Kisten hinten drin nicht :-)

Dann muss man auch mal in einer Seitengasse übernachten


Am nächsten morgen fahren wir an die schöne Ostküste von Dunedin (Otago Penisula)  Unsere geplante Wanderung fällt aufgrund von vernebelten, regnerischen Wetter ins Wasser, für die Albatrosskolonie und das tolle Schloss wollen wir nicht die teuren Eintritte bezahlen, weshalb der Weg durch Otago Penisula eine einfache Fahrt durch die Küstenlandschaft wird.  

Bei Nebel sehen wir nicht viel von der eigentlich so schönen Bucht

Unter der Nebeldecke kommen die Schafe zum Vorschein

1 Kommentar:

  1. Ein tolles Erlebnis für Euch alle. Im Mai habt Ihr bestimmt viel zu erzählen. wir freuen uns schon auf ein wiedersehen mit Euch !!!
    Bert und Irmi

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