Nach dem spektakulären Fallschirmsprung geht’s recht zügig in Richtung Süden da die Fähre bereits gebucht ist. Wir fahren in den 2 Stunden Fahrt durch verschiedenste Landschaften, unglaublich wie schnell sich hier die Natur ändern kann. Zuerst die Küstenstrecke am Lake Taupo vorbei (dieser ist der größte See in NZ sogar deutlich größer als der Bodensee), danach geht’s durch ein steppenartiges Gebiet mit mehrern Vulkanen, u. a. auch der „Schicksalsberg aus Herr der Ringe“, dann kommen wir durch Wälder und zum Schluss durch viele grüne Hügel mit tiefen Schluchten am Straßenrand, wirklich beeindruckend!
Wir möchten gerne auf einem DOC übernachten. An dem in der Karte ausgezeichneten Platz finden wir nur ein privates Haus mit einer Scheune. Als wir eine Dame auf der Straße nach der DOC Station fragen, erklärt sie uns, dass diese seit zwei Jahren geschlossen ist, wir aber gerne bei Ihr im Garten übernachten dürfen.
Dieses Angebot nehmen wir dankend an, denn es wird langsam spät, und bis wir einen anderen Platz hätten …
Die nette Dame zeigt uns die Toiletten in ihrem Garten und macht direkt noch eine Führung draus, denn dieser Garten ist zwar privat aber sehr parkähnlich, wunderschön mit vielen Facetten, einem kleinen See, Rosengarten, einfach ein friedlicher, traumhafter Platz! Wir sind beeindruckt von Garten und der Gastfreundlichkeit dieser netter Menschen!
Am Nächsten Morgen dürfen die Kinder Eier holen, Tiere füttern, Möhren und Tomaten ernten und Pilze pflücken, anschließend wird noch Ball gespielt, wir fühlen uns ein bisschen wie in einer anderen Welt… Die Leute sind so nett, wir Ihnen auch sympathisch, dass wir uns für den Rückweg im April nochmals verabreden.
Dann geht’s weiten zur Fähre, wir beschließen auf dem Parkplatz davor zu nächtigen da die Fähre recht früh geht und wir dann nicht mehr extra in die Stadt rein fahren müssen. Da wir noch etwas Zeit haben fahren wir zum Botanischen Garten der direkt um die Ecke liegt und genießen die schöne Parkanlage und essen dort noch etwas bevor wir wieder zum Hafen fahren.
Morgens um 8Uhr geht die Fähre, die Überfahrt ist sehr ruhig, an Bord frühstücken wir erstmal, die Kinder spielen mit irgendwelchen verrückten Amerikanern, erfreuen uns an den schönen Ausblicken die uns die Queen Charlotte Sunds mit ihren vielen Insel bieten, und dann sind wir auch schon fast da.
| Die Steppenlandschaft mit Schicksalsberg |
Der tolle Mungoven-Garten mit den sehr gastfreundlichen Menschen
| Die Kinder mit der Ernte (Jannis hat gerecht geteilt :-) |
| Die Mittagspause (mit frischen Champignons von den Kindern gepflückt) |
Botanischer Garten Wellington
| 2 min Nudeln müssen hier ausreichen |
| Es geht auf die Fähre |
| Der Queen Charlotte Sound |
freut mich zu lesen, dass ihr eine ruhige überfahrt hattet! :) viel spaß auf der ebenso wunderwunderwunderschönen südinsel!! viele grüße. joana
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