Sonntag, 20. Februar 2011

Abel Tasman National Park


Auf der Südinsel lautet der Plan mal eine Woche auf einem DOC Camp zu verbringen. Hierfür suchen wir uns den Abel Tasman Nationalpark an der Nordspitze der Südinsel aus. Also nochmals einen Großeinkauf an Lebensmitteln starten und auf geht’s. Zuerst verbringen wir noch eine Nacht auf einem normalen Campingplatz am südlichsten Startpunkt des Abel Tasman Cost Tracks (Wanderweg), den wir auch ein Stück laufen möchten. Leider plagen mich Rückenschmerzen, weshalb wir beim Wandern mit Luis in der Kiepe etwas eingeschränkt sind. Also machen wir nur eine kleine Wanderung, wechseln uns ab mit der Kiepe. Wir starten bei schönstem Sonnenschein, auf diesem wirklich wunderschönen Wanderweg an der Küste, mit wunderschönen Stränden, tollen Bergen und Klippen. Halbzeit machen wir dann an einem kleinen Bach, der ins Meer mündet. Hier können wir uns was abkühlen und die Kinder planschen. 










Wieder am Auto angekommen geht es Richtung DOC Station, die Mitten im Nationalpark ca. eine Autostunde entfernt liegt. Von der Teerstraße geht ein 11 Km langer Schotterweg ab, der hoch in die Berge führt mit sagenhaften Ausblicken über den Nationalpark, dann durch den Wald und vorbei an Schafswiesen. Wahnsinn, wir fühlen uns als würden wir ins Nichts, mitten in die Wildnis fahren. Und so ist es auch. Nach einer halben Stunde Feldweg kommen wir auf dem DOC Camp an. Hier stehen ein paar Autos auf dem Parkplatz und zwei Zelte sind auf der Campingwiese aufgebaut. Wir sind happy, für unseren einwöchigen Aufenthalt diesen wunderschönen, sehr ruhigen Fleck Erde mitten im Nationalpark ausgewählt zu haben. Hier gibt es Wanderwege in alle vier Himmelsrichtungen. Also es wird nicht langweilig. Am nächsten Morgen bauen wir unser Lager auf, das Zelt direkt neben dem Bus, die Plane zum Schutz vor Regen und Sonne…
Bevor das Lager steht werden wir von Rufen des Schäfers geweckt, der seine Schafe direkt an unserem Lager vorbei treibt. Wir treffen ein paar Ranger, die meinen es komme eine Gutwetterperiode, deshalb würden sie mehrer Tage zum Arbeiten im Nationalpark bleiben. Wenn die es sagen, ist wohl was dran und so soll es auch sein. Die nächsten Tage ist keine Wolke am Himmel.  
So verbringen wir unsere Tage an dieser wunderschönen Stelle. Machen jeden Tag eine Wanderung, mal zum tiefsten Felsloch Neuseelands, das 176m tief ist mit einem Durchmesser von 50m, mal gehen wir den Abel Tasman Inland Track, dann gibt es eine 4,5 Km lange sehr schöne Mountainbike-Strecke und noch den Wald und Wiesenweg, den die Ranger mit Ihren Pickups eingeschlagen haben (zum Wohl meines Rückens können wir hier mim Buggy los ziehen). Wir relaxen viel, die Kinder haben Spaß mit Stöcken aus dem angrenzenden Wald, Jannis sammelt Schafsfell und will Socken stricken. Wir tun nichts und haben trotzdem die ganze Zeit was zu tun. Und das, wie gesagt bei schönstem Wetter, da haben wir echt mal Glück! Dadurch dass die Vollmondnächte so klar sind, wird es allerdings auch recht kalt da oben in den Bergen. Morgens um 7 Uhr sind es um die 5°C, einmal liegt Raureif über den Wiesen, wir müssen uns nachts warm einpacken. Nach 5 Tagen gehen uns so langsam die Essens- und Wasservorräte aus, die Wanderwege kennen wir auch… es wird Zeit weiter zu ziehen. Wir brechen unser Lager ab und verlassen diesen wunderschönen Ort, immer noch bei strahlendem Sonnenschein.


Der Schotterweg zum DOC Camp



Noch bevor wir das Lager aufgebaut haben, werden wir von Schafen geweckt

Unser Lager ist errichtet

Wanderung auf dem Abel Tasman Inland Track




Mittags wird auf der Wanderung mobil gekocht

Luis schläft über Mittag

Aline schließt sich an

Jannis macht seinen Kaufladen auf

Den Männern schmeckts


Wir erkunden die Gegend

Die Kinder auf dem Weg zum Holzholen



 Der Blick vom angrenzenden Berg auf unser Lager



Die kühlen Vollmondnächte

Morgens direkt nach dem Aufstehen ist es in der Sonne wärmer als im Bus

Leichte Spaziergänge mit dem Buggy

Und Wanderungen über Stock und Stein




1 Kommentar:

  1. Hallo ihr Lieben!
    Ach was freu ich mich das es euch gut geht!
    Wir hatten heute morgen schon wieder Schnee. Es waren 9 Grad minus! Brrrh! geniesst das schöne Wetter und das schöne Land:irgendwie sind wir ja dabei.(etwas eifersüchtig!)
    Wir grüßen euch alle und senden euch alles alles Liebe aus der Heimat!
    Die Boguths Family aus Hennef

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